Die richtige Präsentation beim Warenverkauf

Um beim Verkauf von Waren erfolgreich zu sein, kommt es nicht allein auf die Qualität der Produkte, die Preise, das Marketing und die Standortfaktoren an. Wichtig ist vor allem auch die Präsentation der Waren. Sie ist oft für den ersten Eindruck verantwortlich und entscheidet darüber, ob der Kunde sich überhaupt für das Warenangebot interessiert.

Gezielt Aufmerksamkeit auf die Produkte lenken

Die Positionierung ist hierbei das A und O. Teure Produkte oder solche, die besonders verkauft werden sollen – seien es Waren mit hoher Gewinnspanne oder Ladenhüter – platziert man am besten in Augenhöhe und so, dass leicht Zugang zu ihnen besteht. Auch in Kassennähe sind Angebote gut untergebracht, da während der Wartezeit in der Schlange der Blick auf sie fällt. Dekoration lässt sich ebenfalls gut nutzen, wobei hier die Devise gilt: Weniger ist mehr. Sonderaktionen oder Neueinführungen können spektakulär in Szene gesetzt werden, doch die Produkte selbst dürfen nicht untergehen. Stimmige, sparsam platzierte Dekoration erzeugt ein verkaufsförderndes Ambiente und unterstreicht gewisse Produkteigenschaften wie z. B. die exotischen Zutaten einer Lebensmittelspezialität aus dem Ausland. Die Präsentation an sich ist von großer Wichtigkeit. Kleidung sieht an einer Schaufensterpuppe anders aus als gefaltet und gestapelt im Regal oder am Kleiderbügel hängend.

Waren ins rechte Licht rücken

Damit sich Aufmerksamkeit in Zufriedenheit bzw. einen indirekten Kaufanreiz verwandelt, verlassen sich Händler oft auf die richtige Beleuchtung. Tageslicht ist eher ungünstig, da es sich kaum kontrollieren lässt und nicht zuletzt bei schlechtem Wetter ungenügend ist. Strahler hingegen setzen die Waren in Szene. Einheitsbeleuchtung eignet sich nur bedingt. Deshalb nutzen immer mehr Geschäfte spezielle Ladenbeleuchtung, wie LED-Leuchten, die in der Lichtfarbe und Lichtstärke je nach Produkt regulierbar sind oder sich automatisch kalibrieren. Das ist speziell in der Frische-Abteilung mit Lebensmitteln aller Art von Vorteil. Rote Tomaten, grüner Salat und gelbe Bananen mit hoher Farbsättigung wecken ein Gefühl von Frische. Doch welches Licht eignet sich wofür?

  • Rotes bis orangefarbenes Obst (wie Äpfel) mag Licht in warmen Farben.
  • Backwaren in goldenem, wärmendem Licht (mit Champagner-Filter) wirken frisch gebacken.
  • Fisch auf Eis braucht kaltweißes Licht.
  • Fleisch macht man durch einen besonderen Rotton appetitlich.
  • Käse benötigt gleichmäßiges, gelbliches Licht.

Es geht also allgemein darum, die natürliche Farbe zu akzentuieren. LED-Lösungen sind in dieser Hinsicht nicht nur vielseitig, sondern schaden den Waren nicht durch Wärme, sind energieeffizient und leisten lange zuverlässige Dienste, ohne gewartet werden zu müssen. Das UV- und IR-arme Licht hilft sowohl bei Frischwaren als auch bei Möbeln und bei Bekleidung, die nicht verblichen aussehen darf.

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