Brainstorming: kreativ sein und in der Gruppe neue Ideen finden

Wenn das Tagesgeschäft stagniert und die Kreativität nicht mehr fließt, hilft es oft sich mit seinen Kollegen zusammen zu setzen, um dem Ideenfluss neue Impulse zu geben. Und wenn selbst dann die Ideenflut im büroeigenen Besprechungsraum mal nicht mehr sprudelt, wäre ein Tagungshotel doch mal eine gute Alternative. Die neue Umgebung löst nicht nur Blockaden auf, sondern zeugt auch von der Generösität des Chefs.

Ein Unternehmen ohne „Brainstorming“ ist heutzutage mutmaßlich zum Scheitern verurteilt. Gilt die Methode doch als probates Mittel, Betriebsblindheit entgegen zu wirken, Synergien und Wissenspotentiale effektiv zu nutzen und somit auf neue Ideen zu kommen. Zwar haben diverse Forscher herausgefunden, dass die Methode auch ihre Tücken hat, trotzdem wird sie weiterhin begeistert eingesetzt. Immerhin geben besagte Forscher zu, dass klassische Brainstormings sich auf jeden Fall positiv auf das Betriebklima auswirken, da jeder Teilnehmer ein gewisses Mitspracherechts hat.

Grüne Wiese, Biergarten oder Tagungshotel

Am schwierigsten umzusetzen ist wohl die goldene Regel des Brainstormings: in der ersten Phase nicht bewerten, nörgeln oder kritisieren. Auch die Ideen, die am absurdesten klingen, können den Kopf frei machen, Blockaden lösen und im Endeffekt hilfreich sein. Um ergebnisorientierte Brainstormings durchzuführen, kann es durchaus sinnvoll sein, aus der gewohnten, unter Umständen blockierenden, Büroumgebung zu entfliehen. An Alternativen herrscht schließlich kein Mangel. Eine grüne Wiese, einen netten Biergarten oder auch ein Tagungshotel findet man immer. Zwar brauch man für Brainstormings kaum irgendwelche Technik, aber wenigstens ein Flipchart ist unter Umständen schon hilfreich. Das Tagungshotel ist deshalb unter Umständen nicht die schlechteste Wahl, denn eine gewisse Grundausstattung ist dort in der Regel vorhanden. Außerdem vermittelt es eine gewisse Wertschätzung der Führungsetage gegenüber den Mitarbeitern, was ja auch motivierend wirken kann.

Hat man sich dafür entschieden, muss es nicht zwingend der große Seminarraum sein, denn an Brainstormings sollten sich in der Regel nicht mehr als 5 bis 7 Leute beteiligen, damit das Ganze noch effektiv bleibt. Alternativ besteht natürlich die Möglichkeit, mehrere Gruppen zu bilden, die sich gegenseitig nicht beeinflussen – dies kann zu einer größeren Ideenvielfalt führen. Denn auch wenn man in Schritt eins nicht bewertet oder kritisiert, hat sich doch herausgestellt, dass schon das Vortragen einer Idee die mentalen Prozesse der Beteiligten in eine bestimmte Richtung drängt. Ein wichtiger Kritikpunkt an der Methode „Brainstorming“ ist und bleibt: der Patentschutz. Denn wer kann am Ende schon sagen, wer die vom Chef ausgelobte Champagnerflasche für die beste Idee wirklich verdient hat?

 

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